Häufigste Symptome
Meistens im Trab heben die Hunde plötzlich eines von den Hinterbeinen hoch, hupfen paar Schritte 3-beinig weiter und dann setzten das betroffene Bein ganz normal wieder auf. Abwechselnde Lahmheit links- rechts ist auch möglich, da die Patellaluxation in der Regel beidseitig vorkommt.
Hintergrund
Kleinere Hunde unter 10-15 kg
Typisch für kleinere Rassen ist die Luxation der Kniescheibe nach innen (medial). Einer von den Risikofaktoren ist die sogenannte O Stellung der Hinterbeine. Die am häufigsten betroffen sind kleinere Hunde unter 10-15 kg, wie Chihuahua, Malteser, Havaneser, Yorkshire Terrier, Mops, Französische Bulldogge, Zwergspitz, Jack Russel Terrier, Zwergpudel, etc.
Große Hunde
Bei großen Rassen, mit X-beiniger Stellung der Hinterbeine, kommt eine Luxation der Kniescheibe nach außen (lateral) vor.
Weitere Risikofaktoren sind ungünstige Winkelung der Hüften, wenig ausgeprägte Furche am Oberschenkel, Ungleichgewicht zwischen dem äußeren und inneren Gelenkknorren (Kondylus) des Oberschenkels, etc.
Katzen
Patellaluxation bei der Katze kommt seltener vor.
Operation
Je nach Schweregrad der Luxation (Grad 1 bis 4) werden die chirurgischen Maßnahmen dementsprechend angepasst und durchgeführt. Unser chirurgisches Spektrum reicht von Anpassung der Weichteilstrukturen (z.B. bei immer noch wachsenden Patienten) bis zu sehr komplexen Operationen, inklusive umfassende Korrekturen des Oberschenkels und Unterschenkels.
Operierte Hunde oder Katzen werden in der Regel am gleichen Tag in häusliche Pflege entlassen.
Informationen über Nachbehandlung, Kontrollen und eventuell notwendigen Übungen werden mit dem Tierbesitzer besprochen und in schriftlicher Form mitgegeben.
Bei eventuellen Fragen stehen wir den Tierbesitzern stets gerne zur Verfügung.
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